




Wochenprogramm vom 24.08.-30.08.2009 im Kunsthaus Meiningen
Freitag 28.08.2009 18 Uhr Neueröffnung Galerieshop im Kunsthaus Meiningen
Zur Neueröffnung gibt es bis 15.09.2009 10% auf alle angebotenen Artikel. Zur Umrahmung der Eröffnung schnitzt die Bildhauerin Sabine Eyring schon ab 17 Uhr live in der Café/Bar im Kunsthaus. Nutzen sie die Gelegenheit und beobachten Sie die Entstehung eines Kunstwerkes...
Für Fragen zum Galerieshop im Kunsthaus steht Ihnen Anneliese Klinke unter Tel: (0)3693 79271 zur Verfügung
Eintritt frei!
Freitag, 28.08.2009 19 Uhr Aufführung KLANG – Abschlussaufführung zur akustischen Ausstellung von Stefan Groß und Ralf Müller im Kunsthaus Meiningen – ungewohntes bewusst Hören. Gehörtes wird zu Bildern im Kopf...
Eintritt 8 Euro
Samstag, 29.09.2009 19 Uhr - Vernissage der Personalausstellung „LICHTUNG“ der Malerin Veronika P. Dutt aus Fulda
Es spricht Dr. Susanne Ließegang, für den musikalischen Rahmen sorgt Jochen Fuchs am Violoncello. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen...
Eintritt frei!
Für Fragen zur Ausstellung Lichtung steht Ihnen Veronika P. Dutt unter: Tel 066581712 zur Verfügung.
Samstag, 29.09.2009 21 Uhr – DIE HSP trifft auf Michael Gerlinger im Kunsthaus Meiningen, Einlass 18:30 Uhr, Eintritt frei!
Für Fragen steht Ihnen Marko Otto unter: Tel: 0175-7448621 zur Verfügung
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Details zu den Veranstaltungen im Kunsthaus Meiningen
Neue Attraktion im Kunsthaus Meiningen - Galerieshop wird eröffnet
Das Kunsthaus Meiningen in der Alten Posthalterei wird nach der Eröffnung der Café/Bar im November 2008 um eine weitere Attraktion reicher. Am 28.08.2009 um 18 Uhr wird der neue Galerieshop im Kunsthaus Meiningen eröffnet.
Der Galerieshop im Kunsthaus ist die Plattform auf der Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern - Bronze, Stein und Holzplastiken, Keramiken, Objekte, Fotografien, Grafiken, Postkarten, Kataloge, Malerei, Textiles und Schmuck präsentiert werden. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der gezeigten Objekte. Vom T-Shirt zur Tasse mit dem Kunsthauslogo bis hin zu Bronzeplastik.
Zur Eröffnung werden ausgewählte Arbeiten von Markus Weingarten, Stefan Groß, Peter Weber, Eva Skupin, Annette Munk, Gerhard Bretschneider, Petra Spee, Udo Eisenacher, Roman Safronov, Waldemar Franz Rösch, Jan Polacek, Anneliese Klinke, Adrian Wald, Johannes Hess, Sebastian Bunzel, Christine Wehe Bamberger, Andrea Magnus, Johann Wald, Claudia Leyh, Sabine Eyring, Jutta Schmitt und weiteren gezeigt. Der Galerieshop im Kunsthaus Meiningen wird von der Meiningerin Anneliese Klinke geführt. Erst durch ihr hohes ehrenamtliches Engagement wurde es möglich den Galerieshop im Kunsthaus als ständigen „Kunstmarkt“ zu installieren. Neben dem Galerieshop hat sie bereits seit Juni die Besucherbetreuung im Kunsthaus Meiningen verantwortlich übernommen.
Der Galerieshop im Kunsthaus ist Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 18 Uhr parallel zu den Öffnungzeiten der NEKSTgalerie und jederzeit nach Vereinbarung geöffnet.
Führungen durch die Ausstellungen und Besuche von Ateliers im größten Kunsthaus Thüringens können vereinbart werden.
Weitere Infos zum Galerieshop und dem Kunsthaus Meiningen unter http://www.kunsthaus-meiningen.de
Ausblick: Das nächste Projekt des Kunsthaus Meiningen ist der Aufbau einer Artothek.
Als einmaliges Angebot zur Neueröffnung des Galerieshops im Kunsthaus Meiningen am Freitag, den 28.08.2009 um 18 Uhr gibt es bis zum 15.09.2009 einen Preisnachlass von 10% auf alle angebotenen Artikel.
Galerieshop im Kunsthaus Meiningen, Ernestinerstraße 14 98617 Meiningen
Verantwortlich: Anneliese Klinke Tel: +49 (0)3693 79271 - besucherbetreuung@kunsthaus-meiningen.de
http://www.kunsthaus-meiningen.de
29.08.2009- 26.09.2009 Personalausstellung
LICHTUNG I VERONIKA P. DUTT I MALEREI
zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen
Vernissage zur Ausstellung am 29.08.2009 19 Uhr
Weitere Infos zur Ausstellung unter www.kunsthaus-meiningen.de
Öffnungszeiten: Do-So 15-18 Uhr Eintritt 3 Euro
Ansprechpartner zur Ausstellung „LICHTUNG“ Veroika P. Dutt (066581712) http://www.veronika-p-dutt.de
LICHTUNG – Katalogtext zur Ausstellung LICHTUNG im Kunsthaus Meiningen
„Ein Kind, spielend im Zimmer, wirbelt mit seinem herumtoben ein wenig Staub auf. Die Sonne scheint durchs Fenster und plötzlich sieht das Kind einen Lichtstrahl, läuft hin, um ihn zu fassen – und greift ins nichts. Immer und immer wieder macht es den Versuch, das zu greifen, was es sieht, vielleicht sogar als Wärme spürt und immer wieder sagen seine Hände, da ist nichts. Es macht die völlig unverständliche Erfahrung, da ist etwas, das nicht ist – genauer das nicht be-greiflich ist. Es lässt sich nicht in den Griff bekommen und dennoch ist es und zwar bei neugierigem Hinschauen überall, ja um es herum, vorne – hinten - oben – unten.“
Veronika P. Dutt erforscht seit fast 20 Jahren den Raum, der uns umgibt, in dessen Mitte wir uns befinden. Wir spüren ihn und bezeichnen ihn als die Atmosphäre eines Raumes, oder weisen auf ihn hin, wenn wir von der Atmosphäre des Alls sprechen. Er ist das nicht greifbare Zwischen den Wänden. Er ist die Weite um uns herum, der mit Hilfe von Distanzbegriffen nicht beizukommen ist. Ja mehr noch: jedes Perspektivsystem benennt zwar in Metern dieses Zwischen, aber weist doch nur Orte im Raum aus: ich hier – der Tisch dort, der Stuhl dahinter, du daneben.
Zu Beginn der 90er Jahre entdeckt die Künstlerin die Farbe als das Medium, das es ermöglicht einen „Raum ohne Gräten“ zur Anschauung zu bringen.
Veronika P. Dutt trägt Farbe in dünnen Lasurschichten auf die Leinwand auf. Diese Farb-Lasurschichten sind transparent, vermischen sich nicht und beginnen aus der Tiefe zu scheinen. Die Farbe als stoffliche tritt zurück hinter ihr immaterielles Scheinen.
So entwickelt sich in der Dauer der Betrachtung ein vielfältiges räumliches Weben (Atmen), das Raum im Vollzug der Anschauung als Durchlichtetes präsent werden lässt. Er ist an keiner Stelle greifbar und besitzt
dennoch eine präzise Verortung. Strukturelemente wie Flächengrenzen und Streifenbildung binden diesen Raum an die Bildfläche. Feinste Lasurschichten, als Streifen oder Ovale, erzeugen den Eindruck von Lichteinfällen oder Schattenwürfen, die den Raum durchqueren und das Bild zum Umraum öffnen.
In den Ausstellungs- und Hängekonstellationen verbindet Veronika P. Dutt diese innerbildliche Raumentwicklung mit dem Umraum. Das Raumlicht des Umraums und das Bildlicht ergänzen sich. Das beschriebene räumliche Weben im Bild dehnt sich auf den Umgebungsraum aus.
Halten wir einen Moment inne und schärfen wir unsere Wahrnehmung an anderen Bildkonzepten.
Die Farbfeldmalerei des 20.Jahrhunderts entwickelte differenzierte Konzepte, in denen aus den Qualitäten der Farbe, in immer wieder neuen Aspekten, Raum artikuliert wurde: so u.a. bei Barnett Newman, Gotthard Graubner, Rupprecht Geiger, oder Mark Rothko. Bei Newman fließt die Farbe in den Raum und umfängt den Betrachter; bei Gotthard Graubner lässt die Farbe das Bild zum Raumkörper werden; Geiger bringt Farbe und Licht in ununterscheidbarer Identität als räumlich (in den Raum) strahlendes hervor; Rothko entfaltet aus einer spezifischen Farbschichtung innerbildlich räumlich dynamische Qualitäten.
Veronika P. Dutt macht sich vor dem Hintergrund der anschaulichen Erfahrung der Farbfeldmalerei erneut auf den Weg einen Durchgang durch die Farbe zu wagen. Kompromisslos hält sie sich bei ihrer Frage nach dem „reinen Raum “an die Farbe. Auf ihrem Weg wird ihr die Farbe zur Lehr(Leer)-Meisterin, an der sich ihre Erfahrung und ihr Wissen vom „reinen Raum“ und der Farbe immer weiter zu differenzieren vermag. Farbe in ihren stofflichen und immateriellen Qualitäten forderten und förderten eine inner- wie außerkörperliche Raumwahrnehmung. Überraschender Weise rückten dabei Zusammenhänge von Farbe und Licht ins Zentrum ihrer Aufmerksamkeit, die auch in historisch weit zurückliegender Ferne bei der malerischen Entfaltung von Räumen bedeutsam wurden.
In der Renaissance, die mit dem Perspektivsystem den leeren Kastenraum entdeckte, ermöglichte die Darstellung des Lichtes die Kontinuität des Raumes sichtbar werden zu lassen. Die Übernahme von außerbildlichen Lichteinfällen, wie etwa des Fensterlichts, ins Bild erhöhte die Plausibilität von Bildräumen.
Masaccios Fresken in der Brancacci-Kapelle (um 1425) in Florenz sind ein eindringliches Beispiel: reales, im Kirchenraum durch die Fenster scheinendes Licht wird in das Bild hinein verlängert. Die Luft ist erfüllt vom atmosphärischen Licht und der Schatten selbst wird zum Handlungsträger (Schattenheilung). Das Licht erzeugt und begründet sinnhafte Kontinuität, in der sich die „Welt“ ereignet. Aufgrund der Perspektivordnung, die Bild und Betrachter (Mensch und Welt) in strenger Gegenüberständigkeit hält, bleibt dieses Kontinuum auf das Bild beschränkt.
Bei Veronika P. Dutt ist ein verwandtes Durchlichtet-sein für die Entwicklung eines Raumkontinuums verantwortlich. Da es zunächst ungerichtet ist, darüber hinaus zugleich substanzgebunden wie immateriell erscheint, besitzt es sowohl die Potenz als eine bildimmanente Qualität in den Bildaußenraum zu wirken, wie es bewirkt durch Außerbildliches (Licht und Schatten) vorgestellt werden kann. Während in der Renaissance das Licht des Außenraumes ins Bild übernommen wurde, das Innerbildliche durch das Außerbildliche Plausibilität erlangt, ermöglicht Dutt, mittels des innerbildlich entstehenden Lichts Bildraum und Umraum in einem ambivalenten Raumverhältnis zu verknüpfen, das sich in der jeweiligen aktuellen Anschauung aktiviert und klärt.
Das Kontinuum, das in der Renaissance abgebildet wurde, ereignet sich in den Bildern Dutts als sichtbares, kontinuierliches Fließen. Die Künstlerin kann dieses Fließen mittels Licht und Schatten akzentuieren, ohne dabei in die Nähe von Abbildlichkeit zu geraten, oder Gefahr zu laufen, theatralische Räume zu entwerfen, wie wir ihnen bei Olafur Eliasson begegnen.
In einem langsamen und reflektierbaren Prozess wird die lichte Weite des Raumes, die in der Architektur als der tatsächlich nutzbare Raum beschrieben wird, zur Fülle. Die „Leere“ des Raumes erfährt der Betrachter als die Gegenwart eines Hier und Jetzt, die uns an jene Erfahrung erinnert, die eingangs beschrieben wurde. Es sind Räume in denen sich Stille und Ruhe einstellen, in denen ein „Sich seiner selbst gewahr werden“ möglich wird.
Jenseits aller Farbfeldmalerei des 20. Jahrhunderts errichtet Veronika P. Dutt Räume, die nicht der Stofflichkeit der Farbe ihr Dasein verdanken, sondern die Farbe so einzusetzen weiß, dass mit ihr, in den Trübungen des Lichtes, Raum zur Anschauung kommt. Er ist Lichtung im wahrsten Sinne des Wortes.
Dr.Susanne Ließegang
01.08.2009- 30.11.2009 Fotoausstellung „Different Stone Pictures“ Gerhard Bretschneider
Weitere Infos zur Ausstellung unter www.kunsthaus-meiningen.de
Öffnungszeiten: Do-So 15-18 Uhr Eintritt 3 Euro
Ansprechpartner zur Ausstellung Gerhard Bretschneider (03693-75988)
DIE HSP trifft auf MICHAEL GERLINGER im KUNSTHAUS MEININGEN
Der Bundeshase hoppelt am Samstag, den 29.08.2009, im Kunsthaus vorbei. Statt Eiern gibt es Bier und vom Horst gibt es für jedem Sonnenbankgebräunten einen Sekt.
Marko Otto, dem umtriebigen Wirt der Café/Bar im Kunsthaus, ist erneut ein Coup gelungen. Zum Kinostart von Hape Kerkelings neuesten Film „Horst Schlämmer - Isch kanidiere“ bewarb er sich um eine der legendären Wahlkampfparties des Kultpolitikers und erhielt tatsächlich den Zuschlag.
Die Nacht vor der Landtagswahl in Thüringen lässt die HSP (Horst Schlämmer Partei) im größten Kunsthaus Thüringens weltweit die Puppen tanzen und das Licht an. Ein bekannter deutscher Komiker, der auch die Kunst- und Theaterstadt im Rahmen der Kleinkunsttage heimsuchen wird, wirbt mit Aggression „ Er kam, sah und brüllte“ Horst Schlämmer der Kanidat aus Grevenbroich wirbt mit Winkelementen und stilvollen Ansteckern im Kunsthaus Meiningen um die Sympatien. Natürlich ist die Veranstaltung im Kunsthaus Meiningen eintrittsfrei.
Wir hatten ernsthafte Zweifel, ob Horst Schlemmer Meiningen, die Perle an der Werra, überhaupt kannte. - dies wird sich nun ändern. Bundesweit liegt die HSP inzwischen bei über 20% nach dem 29.08.2009 wird es in Meiningen die Absolute Mehrheit für die HSP geben. Der Obama Deutschlands trifft mit Slogan „YES WEEKEND“ den Nerv der Zeit. Eine Woche nach dem Wahlkampfauftritt seines „Koalitionspartners in der Fangokoalition dem Bundesvorsitzenden von Bündnis 90 den Grünen Cem Özdemir im Kunsthaus Meiningen sorgt die HSP im Kunsthaus Meiningen für Mehrheiten, Am kommenden Samstag wird die Residenzstadt Meiningen zur Haupstadt der Bewegung.
Das Programm des nach allen Umfragen schon als Nachfolger von Angela Merkel gehandelten Horst Schlämmer trifft am Samstag auf den Real Existierenden Polit Infotainment Super Show Event (R.E.P.I.S.S.E.) von dem Altmeister der Meininger LateNightShow Michael Gerlinger, der mit seinem Diensthund extra zur R.E.P.I.S.S.E. aus der noch Bundeshauptstadt Berlin eingeflogen wird. Der in der lokalen Presse nicht gänzlich unbekannte Meininger Musiker, Keramiker, Fahrradfahrer und legändere des Vollstrecker des Gerlingerschen Entertainment Universums Stefan Groß, der für die R.E.P.I.S.S.E. EXTRA vorzeitig seine Tour de Poland (OderRadWanderung) abgebrochen hat unterstützt ihn dabei. Es ist sicher spannend zu erleben ob sich die HSP im Umfeld der legendären Meininger LateNightTalker im neuen Format des R.E.P.I.S.S.E. bewährt.
Vorbestellungen und Reservierungen sind nicht möglich, rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze!
Es wird also empfohlen rechtzeitig zu erscheinen die Tore zur Wahlkampfarena im Kunsthaus Meiningen öffnen sich am Samstag bereits um 19 Uhr zur Vernissage der Ausstellung Lichtung der Malerin Veronika P. Dutt. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist ebenfalls frei!
Weitere Infos zu den Veranstaltungen im größten Kunsthaus Thüringens unter: www.kunsthaus-meiningen.de
Kunsthaus Meiningen
Ernestinerstraße 14
98617 Meiningen
Tel/Fax: 03693/882583
http://www.kunsthaus-meiningen.de
Öffnungszeiten:
NEKSTGalerie Do – So 15-18 Uhr
galerieshop Do – So 15-18 Uhr
Café/Bar täglich ab 17 Uhr Sa+So ab 15 Uhr