Montag, 14. Dezember 2009

Silvesterparty 2009/2010 - KUNSTHAUS MEININGEN Ausstellung - Atelier - Cafe - Bar - Galerie - Kunst


Silvester 2009/2010 in der Café/Bar im Kunsthaus Meiningen
31.12.2009 ab 19 Uhr Silvesterparty in der Café/Bar im Kunsthaus Meiningen
Feiern Sie den Jahreswechsel mit Ihren Freunden in gemütlicher Atmosphäre im größten Kunsthaus Thüringens
Mediteranes Buffet, Musik, Feuerwerk und Mehr... Reservierung unter Tel: 0175-7448621 bzw. in der Café/Bar im Kunsthaus erforderlich!
Preis fürs Buffet 20 Euro/Person
Weitere Infos, Fotos und Filme zum Kunsthaus Meiningen unter http://www.kunsthaus-meiningen.de
Silvesterparty 2009/2010 - KUNSTHAUS MEININGEN Ausstellung - Atelier - Cafe - Bar - Galerie - Kunst

Samstag, 12. Dezember 2009

Bundesweites Filmfestival ueberMACHT in Meiningen


FW Meininger Tageblatt
Ressort Kultur lokal
Erschienen am 11.12.2009 15:10
Projekt
Festival mit brisanten Filmen
Bundesweites Filmprojekt der Aktion Mensch ab 19. Dezember erstmals in Meiningen
Meiningen. Das bundesweite Filmfestival „ueber Macht“ wird am 19. Dezember erstmals auch in Meiningen eröffnet. Bis zum 25. Januar 2010 werden im Kunsthaus und in der Volkshochschule Dokumentarfilme zu brisanten Themen gezeigt.



Das Filmprojekt findet seit drei Jahren in rund 120 Städten statt. Finanziert wird es über die Gesellschafter-Initiative der „Aktion Mensch“ (ehemals Aktion Sorgenkind). Rund 30 bundesweite und mehr als 1000 regionale Verbände, Vereine und Organisationen sind am Festival beteiligt. Sie organisieren in den Städten Filmvorführungen und Publikumsdiskussionen. Damit soll zugleich die Vernetzung der Initiativen und das ehrenamtliche Engagement gefördert werden.

Politische Themen

Thematisch widmet sich das Filmfestival alljährlich einem anderen Schwerpunkt. Nach „ueber arbeiten“ zu Fragen von Wirtschaft und Globalisierung folgte „ueber morgen“ mit Utopien und Entwürfen für die künftige Gesellschaft. In diesem Jahr werden unter dem Titel „ueber Macht“ 13 Dokumentarfilme gezeigt. Sie sollen die Zuschauer für Themen wie Macht, Ohnmacht, gesellschaftliche Strukturen und Herrschaftsverhältnisse sensibilisieren und zum Nachdenken anregen.

Seit Anfang 2009 zieht das Festival mit seinem Programm allwöchentlich von Stadt zu Stadt.
Dass es erstmals auch in Meiningen Station macht, ist Bernd Müller zu verdanken. Der Vogtländer wurde in Unterkatz/Rhön geboren und fühlt sich seiner Heimat noch eng verbunden. Mit seinem Verein Landfilm im Dreiländereck (Sachsen, Tschechien, Bayern) organisiert er seit 2006 das Festival für die Region sächsisches und thüringisches Vogtland sowie Oberfranken und Oberpfalz. „Wir suchen ständig nach weiteren Partnern, um neue Festivalorte zu etablieren“, erklärt Müller. Kürzlich war er in Meiningen, um Absprachen mit den hiesigen Veranstaltern zu treffen. Über das Internet suchte er nach einer geeigneten Spielstätte in Meiningen und fand schließlich das Kunsthaus in der Alten Posthalterei und die Volkshochschule.

Offen für alles

„Wir sind grundsätzlich offen für alle Angebote“, sagt Waldemar F. Rösch, der Vorsitzende des NEKST-Kunstvereins. „Als Verein sind wir weder auf eine bestimmte Kunstart noch eine politische Richtung fixiert.“ Auch die Zusammenarbeit zwischen Kunsthaus und Volkshochschule findet der NEKST-Vorsitzende interessant: „Wir können uns gegenseitig bereichern.“ Äußerst vorteilhaft sei es zudem, dass für das Filmfestival bereits alles vorbereitet und organisiert ist. Das Programm, die Filme, die Vorführtechnik, die Werbeplakate und Prospekte werden über den Verein Landfilm im Dreiländereck bereit gestellt. Lediglich die Kontakte zu weiteren Partnern vor Ort für Besucher und Diskussionen müssen noch geknüpft werden.

Brisante Fragen

Als Alternative zum kommerziellen Kino passe das Programm gut nach Meiningen, hebt Rösch hervor: „Es ist ein Festival mit geistigem Anspruch. Die Themen sind breit gefächert und greifen gesellschaftlich brisante Fragen auf, die zur Diskussion herausfordern.“

Gegen den Zeitgeist fordern die Filme zum Nachdenken heraus. So zeigt der Film „Strange Culture/Fremdkulturen“, mit dem am 19. Dezember um 19 Uhr im Meininger Kunsthaus das Festival eröffnet wird, das Thema Terrorismus aus einem weniger bekannten Blickwinkel. Die Handlung basiert auf einem authentischen Fall. Im Mittelpunkt steht die biotechnologische Arbeit des Performance-Künstlers Steve Kurtz. Damit erweckt er in der Terrorhysterie nach dem 11. September 2001 die Aufmerksamkeit des FBI. Unter Verdacht des Bio-Terrorismus wird er verfolgt und bespitzelt. Der Performancekünstler fühlt sich von einem übermächtigen Staat bedroht. Ihm drohen 20 Jahre Haft für den Besitz von Bakterien, die jeder frei über das Internet bestellen kann. „Strange Culture/Fremdkulturen“ wurde zum Teil einer internationalen Aktion, zu der sich bekannte Künstler mit Kurtz solidarisieren. Nach der Filmvorführung im Kunsthaus wird es eine Diskussion mit Meininger Künstlern und Vertretern verschiedener Vereine und Organisationen geben.

Diskussion zum Film

Vom 14. bis 25. Januar 2010 wird das Festival mit zehn weiteren Filmen im Kunsthaus und der Volkshochschule fortgesetzt. Jugendliche Gewalttäter („Faustrecht“), magersüchtige Mädchen („Die dünnen Mädchen“), streikende französische Studenten („Streik(t)raum“), das Präsidentenamt des tschechischen Schriftstellers Vaclav Havel und die Selbstbefreiung der Frauen in Pakistan („Die Schuld, eine Frau zu sein“) sind unter anderen die Themen. (cs)

Weiteres zum Filmfestival im Internet unter: http://www.über-macht.de und http://www.kunsthaus-meiningen.de

Bernd Müller (3. v. l.) und sein Sohn Fabian (dahinter) brachten das Filmfestival nach Meiningen. Das Meininger Kunsthaus ist neben der Volkshochschule Festivalort. Waldemar und Johannes Rösch (v. r.) und Marco Otto von NEKST-Kunstverein sind Mitorganisatoren.
Bild: C. Scherzer

Mittwoch, 2. Dezember 2009

04.12.-6.12.2009 Nikolausmarkt im Kunsthaus Meiningen Wilde Weihnachtslieder, öffentliche Hauptverhandlung gegen den Nikolaus, XMAS-Sax, Kunst, Kunst


04.12.-06.12.2009 Nikolausmarkt im Kunsthaus Meiningen

Wilde Weihnachtslieder, öffentliche Hauptverhandlung gegen den Nikolaus, XMAS-Sax, Kunst, Kunsthandwerk, Glühwein, Feuerzangenbowle, Musik...


Das Kunsthaus Meiningen lädt am 2. Adventswochenende zum 1. Meininger Nikolausmarkt im Kunsthaushof ein.

Zur Eröffnung gibt es am 04.12. ab 18 Uhr live wilde Weihnachtslieder u.a. von Stefan Groß.

Präsentiert wird über das ganze Wochenende Kunst und Kunsthandwerk in seiner ganzen Breite.

von Volker Bauer (Fayencen, Berlin), Monique Dolata (Papierobjekte, Leipzig), Kerstin Kreller (Porzellan, Hohenfelden), Katharina Link (Sgraffiton, Weimar), Andrea Magnus (Raku/Rauchbrand/Wölfershausen), Marcus Weingarten(Steinzeig/Römhild), Josefine Kubisch (Fotografie, Meiningen), Peter Kuhnert (Holz, Fulda), Stefan Groß (Keramik, Meiningen), Peter Weber (Keramik, Kühndorf), Udo Eisenacher (Druckgrafik, Meiningen), Waldemar Franz Rösch (Malerei, Meiningen), Elfriede Rosenstiel (Metalobjekte, Meiningen), Anneliese Klinke (Malerei, Meiningen), Roman Safronov (Malerei/Meiningen), Albrecht Rosenstiel (Druckgrafik, Meiningen), Birgit Henkel (Malerei, Meiningen), Sabine Eyring (Holz, Bedheim), Petra Spee (Mode, Bad Neustadt), Gerhard Bretschneider (Fotografie, Meiningen), Anke Pradel (Stoffobjekte, Meiningen),...

Die gute Gelegenheit in Meiningen stilvolle Geschenke auch für kleines Geld zu finden.


Gegen die winterlichen Temperaturen hilft die handgemachte Feuerzangenbowle, Glühwein und heisser Caipi .

Programmhöhepunkt am Samstag ist die öffentliche Hauptverhandlung gegen den Weihnachtsmann ab 18 Uhr.

Am Sonntag dem 06.12. klingt der Nikolausmarkt mit Weihnachtlichen Saxophonklängen des Ausnahmemusikers Daniel Lorz aus.

Der Eintritt zum Nikolausmarkt im Kunsthaus ist frei!

Weitere Infos zum Kunsthaus Meiningen unter: http://www.kunsthaus-meiningen.de



Nikolausmarkt im Kunsthaus Meiningen

04.12.2009 18 -21.30 Uhr

05.12.2009 16-21:30 Uhr

06.12.2009 16-21:30 Uhr

Der Staatsanwalt klagt an Öffentliche Hauptverhandlung gegen den Weihnachtsmann



Öffentliche Hauptverhandlung des Märchengerichts Meiningen

in der Strafsache gegen Knecht Ruprecht

wegen Verstößen gegen das Luftverkehrsgesetz u.a.

am Sitz des Märchengerichts Meiningen auf dem Nikolausmarkt des Kunsthauses Meiningen

am Samstag, 05.12.2009 18:00 Uhr

Ankündigung

Seit geraumer Zeit trägt es sich zu, dass am Abend des 24. Dezember eines jeden Jahres ein alter Mann mit einem langen weißen Bart und einer roten Kutte mit seinem beladenen Renntierschlitten über Meiningen kreist, um kurz darauf unerkannt in einem entlegenen Hinterhof zu landen. Von dort aus soll er dann jedes mal mit seinem großen Sack von Haus zu Haus ziehen, sich gegenüber dem Kindsvolk als „Weihnachtsmann“ ausgeben und als Gegenleistung für das Vortragen von Gedichten und Weihnachtsliedern Geschenke verteilen. Anschließend soll er sich ebenso unbemerkt, wie er gekommen ist, mit seinem Fluggerät wieder davonmachen.

Nach Ansicht der Meininger Märchenanwaltschaft macht sich sich der Alte, dessen Namen Knecht Ruprecht sein soll, durch sein alljährliches Treiben strafbar und so hat die Verfolgungsbehörde Anklage bei dem zuständigen Meininger Märchengericht erhoben. Denn er verfügt weder über die erforderliche Ausbildung zum Luftfahrer, noch ist sein Fluggerät zum Luftverkehr im deutschen Luftraum zugelassen und auch eine Start- und Landeerlaubnis der zuständigen Luftverkehrsbehörde hat er für Meiningens Hinterhöfe nicht. Überdies wird er der Amtsanmaßung bezichtigt, weil er seine Ernennung zum Weihnachtsmann bislang nicht belegen konnte. Anders als in den Vorjahren hat die Märchenanwaltschaft in diesem Jahr jedoch nicht geschlafen, sondern vielmehr in Erfahrung gebracht, daß sich Knecht Ruprecht auf dem diesjährigen städtischen Weihnachtsmarkt aufhalten soll. Ihre Schergen sind bereits unterwegs, um ihn dort zu stellen und dem Märchengericht vorzuführen. Dort warten bereits der Richter und der Märchenanwalt. Auch ein Pflichtverteidiger ist dem Alten bereits bestellt und der Prozess kann beginnen.

Das Märchengericht urteilt nach seinem althergebrachten Statut über Straftaten von Märchenpersonal. Darunter fallen Geschöpfe wie Hexen, Zwerge oder Schneeköniginnen, aber auch Weihnachtsmänner, denn auch deren Treiben kann trotz der Adventszeit und dem sogenannten Märchenprivileg nicht schrankenlos sein. Das Märchengericht und die Märchenanwaltschaft sind eigentlich nicht ernstzunehmende Einrichtungen. Anders als die übrigen Behörden dieser Stadt werden sie vielmehr allein durch sich selbst ernst genommen. Daher findet der Prozess auch nicht im Justizzentrum statt. Stattdessen tagt das Märchengericht in dieser Sache auf dem Nikolausmarkt des Kunsthauses in der Ernestiner Straße 14, und zwar am 05.12.2009 ab 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei!
Weitere Infos zum Nikolausmarkt im Kunsthaus Meiningen unter http://www.kunsthaus-meiningen.de