Freitag, 30. April 2010



Montag, 03.05.2010 21 Uhr
Offtheater in der Café/Bar im Kunsthaus Meiningen
„Was bleibt bin ich“ – Ein Abend mit Friederike Pasch
Was bleibt bin ich! - Theaterstück mit Friederike Pasch, Regie Sascha Mey in der Café/Bar im Kunsthaus Meiningen http://www.kunsthaus-meiningen.de

"Was bleibt bin Ich"
Katja - Friederike Pasch
Marco - Marko Otto
Regie - Sascha Mey

Was bleibt bin ich
"Sprechen ist kein Problem aber zu wissen, was man sagt, stellt vor Grenzen."
Die Welt, in der wir leben, beschreibt ein Märchen von vielen Wegen zum
großen Ziel, glücklich zu sein. Katja (Friederike Pasch) hat sich, ohne es zu wissen,
auf diesen verschlungenen Wegen verirrt.
Enttäuscht und wütend über Entscheidungen, die
für sie getroffen werden, wendet sie sich an das Publikum.
Das erste Mal kann sie offen über alles sprechen,
jeden Stein beschreiben, der ihr in den Weg gelegt wird.
Endlich kann sie alles rauslassen.
Leider muss Katja bald feststellen,
dass sich ihr großes Problem beliebig oft in viele Kleine teilen lässt.
So begibt sie sich auf die Suche nach Lösungen.
Mit einem überraschenden Ergebnis.

Ein kurzer Ausschnitt eines Lebens in einer Gesellschaft, die von Träumen überhäuft ins Nichts steuert.
"Theater ohne Sucht nach Harmonie, sondern als Blick in das wirkliche Leben."
(Peter Lauterbach, Freies Wort)
"Friederike Pasch zeigt eine Jugendliche, die hin und hergerissen ist zwischen ihren fliegenden Träumen und den Grenzen, die sie nicht akzeptieren will. Komisches wechselt mit Tragischem. Ihr Spiel ist authentisch und dicht an der Realität."
(Carola Scherzer, Meininger Tageblatt)
Dirk aus dem Westerwald: "Ottmar, die ist wie du."

Aufführungstermin: 3. Mai 2010 um 21 Uhr im Kunsthaus Meiningen.
Einlass: 20:30 Uhr
Eintritt: 8 Euro

Für Fragen zum Stück "Was bleibt bin ich" steht Ihnen Friederike Pasch unter Tel: 0176-61259158 gerne zur Verfügung.
Weitere Infos zu den Veranstaltungen im größten Kunsthaus Thüringens unter http://www.kunsthaus-meiningen.de

Mittwoch, 28. April 2010

Nichts ist gut in Afghanistan - Podiumsdiskussion im Kunsthaus Meiningen - Verhärtete Fronten

Podiumsdiskussion im Kunsthaus Meiningen: Verhärtete Fronten

  • Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt folgte der Einladung ihrer Meininger Parteikollegen vom Grünen-Regionalverband. Foto: Sascha Willms
Nichts ist gut in Afghanistan" - das Margot Käßmann-Zitat war Titel einer Podiumsdiskussion im Meininger Kunsthaus. Und es war auch der kleinste gemeinsame Nenner, über den die verschiedenen Teilnehmer nicht hinauskamen.
Meiningen. "Raus aus Afghanistan und das schnell" lautete der Tenor vor dem Podium, wo Montagabend auch der letzte Stuhl besetzt war. Ganz so einfach ging das den Menschen auf dem Podium nicht über die Lippen. Dass der Einsatz, so wie er läuft, nicht richtig sei, gab die Bundestagsabgeordnete Katrin Göring- Eckardt (Bündnisgrüne) noch zu. "Aber was genau heißt schnell?", fragte sie und klang eher skeptisch. "Ohne schuldhafte Verzögerung", antwortete der Polizeiausbilder in Afghanistan Harald Ziaja und erntete leises Gelächter für "Wer zu früh rausgeht, den bestraft das Leben". Auch der Militärseelsorger Pfarrer Wolfram Schmidt und Wolfgang Geffe, Friedensarbeiter der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland (EKM), wählten keine einfachen Antworten. Abzug ja, aber zu welchem Preis, kam so als Tenor vom Podium, dem auch der einstige Meininger Superintendent Peter Spengler und Ulrich Töpfer (Bündnisgrüne) moderierend angehörten. Doch auch Letzteren gelang es nicht, die Kluft zwischen den einfachen Wahrheiten da und den diplomatischen Aussagen dort zu schließen - und vieles blieb ungesagt. So gestand Ausbilder Ziaja zwar den Frust, wenn afghanische Polizisten nach der Ausbildung dessertieren. Doch für viel mehr Hintergrund blieb kaum Zeit. Militärseelsorger Schmidt sollte den Widerspruch zwischen Töten und Beten auflösen und sah sich zur Verteidigung genötigt: "Wenn wirklich so viele gegen den Krieg sind, dann will ich das auch spüren." Oder hat Deutschland seinen Frieden mit dem Krieg gemacht? Das zumindest nicht, wurde nach mehr als zwei Stunden klar.

Sascha Willms / 28.04.10 / TA

Montag, 26. April 2010

The Beatles in Rock Concert - Die Meininger Beatles on Tour - Vorverkauf in der Café/Bar im Kunsthaus Meiningen gestartet




Das Dampflokwerk Meiningen veranstaltet
THE BEATLES IN ROCK – CONCERT
Gute Laune, Loks und die beste Musik aller Zeiten
am 3. und 4.Juli 2010 im Meininger Dampflokwerk

Vorverkauf startet Samstag 24.April 2010
exklusiv in der Buchhandlung Lohmann und in der Cafe/Bar im Kunsthaus Meiningen

Ausnahmezustand! – Beatlemania greift weiter um sich!
All you need is vier Mädels im Rock gemeinsam mit Rudis Lonely Hearts Club Band. Im Meininger Dampflokwerk wird am 3. und 4. Juli 2010 jeweils ab 21 Uhr ein außergewöhnliches Konzert stattfinden.
Schon in Ulrich Kunzes Hommage an die vier Jungs aus Liverpool sorgten sie für Aufsehen und setzten das Meininger Publikum unter Strom. Jede einzelne Vorstellung am Theater war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Doch mit diesen beiden Konzerten im Dampflokwerk setzen die Meininger Beatles noch eins drauf. Viel Platz und viel Musik auf unglaublichen 1200 qm zum Tanzen! Die Beatles selbst lösten schon wahre Hysterien aus, ihre Pilzköpfe setzten Trends. Bereits zur Zeit ihrer Gründung war diese Band vielschichtiger, gleichzeitig anarchischer und nachdenklicher als die meisten anderen. Sie tobten sich auf der Bühne aus, experimentierten und lernten ein Publikum zu erobern.
THE BEATLES IN ROCK covern den O-Ton der Fab Four mit Intensität die elektrisiert. Da freut es die Herren, dass auch sie endlich einmal die Beatles anhimmeln können und die Band rockt, dass sich die Balken biegen!
Mit: Felicitas Breest, Evelyn Fuchs, Dagmar Geppert, Stefan Groß, Rudolf Hild, Daniel Kister, Uwe Schamberger und Christine Zart
Weitere Infos zu den Konzerten unter: www.beatlesinrock.de

exklusive Vorverkaufsstellen:

Buchhandlung Lohmann
Georgstraße 28
98617 Meiningen
Mo-Fr: 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr
www.buchhandlung-lohmann.de
Café/Bar im Kunsthaus Meiningen
Ernestinerstraße 14
98617 Meiningen
täglich ab 17 Uhr, Sa+So ab 15 Uhr
www.CafeBarKunsthausMeiningen.de

Montag, 12. April 2010

Viele Besucher zur Doppel-Vernissage im Kunsthaus Meiningen

FW  Meininger Tageblatt

Ressort Kultur lokal
Erschienen am 11.04.2010 16:12
Bildende Kunst
Junge Künstler lockten
Viele Besucher kamen zur Doppel-Vernissage ins Kunsthaus
Meiningen. Viel Leben herrschte am Samstag wieder einmal im Meininger Kunsthaus. Eine Doppel-Vernissage und eine Geburtstagsfeier waren der Anlass. Kunstliebhaber, Freunde, Verwandte und Bekannte kamen, sahen, hörten, plauderten und waren in bester Laune.

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Viele Besucher waren zu den beiden Vernissagen gekommen.
Bild: C. Scherzer
Drei junge Künstler, alle Absolventen der Kunsthochschule Kassel, eröffneten den Abend. In ihrer Ausstellung präsentieren Lotte Dietmar aus Hessen, Stefan Gebhardt aus Thüringen und Frederick Vidal aus Nordrhein-Westfalen unter dem Titel „Nachhall“ Malerei, Collage, Plastik und Fotografie. Neben ihren Hochschul-Abschlussarbeiten befinden sich auch neueste Arbeiten in der Expo. Lotte Dietmar hat sich vor allem der Technik der Collage verschrieben. Aus bunten Magazinen schneidet sie Schnipsel aus und „puzzelt“ diese filigran – ohne dass die einzelnen Teile noch erkennbar sind – zu thematischen Bildern zusammen. Die kleinformatigen farbigen Collagen, die mit Stecknadeln auf einem weißen Blatt befestigt sind, wirken sehr malerisch und ästhetisch.

Großflächige Werke der freien Malerei zeigt unter anderem Stefan Gebhardt. Der in Bad Salzungen aufgewachsene Künstler, der seinen Weg an der Meininger Kunst- und Kreativschule begann, hat auf seinen Bildern Lackfarbe dick aufgetragen und sie dann Stück für Stück abgekratzt, um – wie er sagt – „Spuren, die während des Malens entstanden, wieder freizulegen“. Momentaufnahmen, wie aus dem täglichen Leben, möchte er damit sichtbar machen. Zu seinen neuesten Arbeiten gehören kleinformatige, übermalte Zeitungsfotos, auf denen er „Informationen verdichten will“.

Ein „Hingucker“ sind die großformatigen Fotografien von Frederick Vidal. Das Chaos als System einer höheren Ordnung ist sein Thema. Dazu machte er Aufnahmen in einem Klärwerk, auf einer Mülldeponie und in einer Tierverwertungsanlage. Er lichtete kleine Ausschnitte ab und vergrößerte sie überdimensional, sodass neue, abstrakte Strukturen entstanden. Derart „entfremdet“ wirken die Fotografien schön und keineswegs „eklig“.

Auf zwei Etagen sind die Werke der drei jungen Künstler ausgestellt, leider ohne Beschriftung, was beabsichtigt ist. „Wir möchten, dass der Besucher erst einmal seinen eigenen Blick entwickelt, bevor er sich an Künstlern und Titeln orientiert“, erklärt Lotte Dietmar. Allerdings soll später noch ein Lageplan in der Ausstellung ausgelegt werden.

Foto-„Emulsionen“


Die zweite Exposition zeigt unter dem Titel „Emulsion“ Bilder von Alexander Keiner. Mitte der 90er Jahre fing er an, für Tageszeitungen zu fotografieren, war dann beim Werra-TV und hat sich nach dessen Aus als Autodidakt im Meininger Kunsthaus künstlerisch in verschiedenen Projekten, darunter Installationen und Performance-Aktionen, ausprobiert. Sein neues Hobby sind Bilder in sehr zeitaufwendiger Foto-Technik. Dazu vergrößert und fixiert er analoge Fotografien auf einer mit Emulsion getränkter (und anschließend getrockneter) Leinwand. Der Zufall ist dabei zum Prinzip. Es entstehen Unschärfen und malerische Strukturen, jedes Bild wird zum einmaligen Original. Genau das hat Keiner gereizt: „Ich wollte weg von der massenhaften digitalen Vervielfältigung“. Erstmals präsentiert er nun seine „Emulsion“-Bilder der Öffentlichkeit. Womit er sich zugleich ein Geschenk zum 40. Geburtstag gemacht hat, den er am Samstag zusammen mit vielen Gästen im Kunsthaus feierte. Glückwünsche gab‘s vom NEKST-Kunstverein, dem er angehört. Und zum Ständchen spielte die Band Rockaholik auf.
C. Scherzer

Sonntag, 11. April 2010

Die junge deutsche Künstlergarde im Kunsthaus Meiningen

FW  Meininger Tageblatt

Ressort Feuilleton
Erschienen am 10.04.2010 00:00
Eröffnung
Die junge deutsche Künstlergarde
"Nachhall" heißt die neue Schau im Kunsthaus Nekst. Ihre Protagonisten kommen aus Hessen, Nordrhein-Westfalen - und Südthüringen. Sie stehen erst am Anfang ihres Weges.
Von Bettina Keller

Ein Leben für die Kunst. Der Bad Salzunger Künstler Stefan Gebhardt kommt nach der Ausbildung an der Kunsthochschule Kassel für eine Ausstellung in seine Heimat Thüringen zurück. Mit zwei ehemaligen Kommilitonen, Lotte Dietmar und Frederick Vidal, arrangiert er im Meininger Kunsthaus die Schau "Nachhall". Der Titel umfasst laut Gebhardt das, "was im Betrachter bei abstrakten Dingen hängen bleibt."

Schmal und blass blickt er in die Runde, die sich in einem der Kunsthaus-Räume versammelt hat. Die anderen beiden blicken zurück. Mit Augen, die wie Scheinwerfer strahlen, alles durchdringend, alles analysierend. Immer auf der Suche nach der Inspiration. "In Nachhall steckt Nachhaltigkeit, das Recycling-Thema", erklären sie.

"Und es ist ein physikalischer Begriff. Es gibt eine impulsgebende Quelle, die je nach Oberfläche reflektiert wird." Der Rezipient hat heute, wenn die Schau eröffnet wird, reichlich Zeit zur Betrachtung. Auf übliches Eröffnungs-Brimborium wird verzichtet. Es gibt Kunst, Künstler, Publikum. Sonst nichts - abgesehen von Erzeugnissen für das leibliche Wohl.

Abschaum der Menschheit

Ihre Ausstellung haben sie als Gesamtkunstwerk konzipiert, das aus der Gegenüberstellung Spannung gewinnt. Auch wenn Vidal fotografiert, während Dietmar und Gebhardt mit den Mitteln von Malerei und Collage arbeiten, so sind ihre Bilder ähnlich abstrakt. Da lag es nahe, sich zusammenzutun. Die Arbeiten sprechen. Wandeln auf dem schmalen Grat zwischen Realität und Muster. Stützen den Entdeckerdrang des menschlichen Gehirns. Wenn es sein muss, mit dem Abschaum der Menschheit.

Der 1977 in Marburg geborene Vidal hat sich mit seiner Kamera in Kassels Kläranlage umgesehen. Lotte Dietmar, 1980 in Essen geboren, klebt Collagen aus Magazin-Schnipseln und zeigt neben embryonalen Kleinplastiken universale Sternnebel-Arbeiten in Öl: "Lasiert von hell nach dunkel und immer einzelne Schichten übereinander."

Gebhardt, Jahrgang 1981, bleibt in seiner 180x130-Zentimeter-Serie fern der Wirklichkeit. Er hat, und damit zurück zum Recycling, Lackdosen aus der Keller-Entrümpelung seines Materialladens erworben. Darunter Klavierlacke. Aus Farbtrümmern schafft er Mosaik-ähnliche Strukturen. Kratzt, übermalt. Bis das Resultat stimmt: "Acht bis zehn Stunden täglich." Aus den Resten entsteht ein neues Bild.

Den Schock gut verdaut

Das ist nicht alles. Ein Schaffens-Schwenk führte ihn von großen Formaten zu Miniaturen, nicht selten 5,9 mal 7,4 Zentimeter winzig. Sei sind Ausschnitte dessen, was dem Betrachter auf der Zunge liegt. "Du bist Alchimist", sagt seine Mitbewohnerin Dietmar zu ihm, "alles was in der Nähe ist, und dir dient, ein Bild daraus zu machen, wird verwendet." Reale Bezüge verwurstet der 29-Jährige in seinen überarbeiteten Zeitungsfotografien, die zu faszinierenden Ungereimtheiten gerinnen.

Zwischen der Kunst lauert die Arbeit als Küchenjunge in der Mensa Bistro K 10. Profan, aber nötig: "Das deckt die Kosten für Miete und Nebenkosten." Zusätzlich ersinnt er Gestaltungslösungen für die Salzunger Firma Kunststoff-Atelier. "Das Leben als Künstler ist kein einfaches, weil nicht geregelt Geld kommt. Aber das wusste man auch vorher. Ohnehin gibt es für mich keine andere Möglichkeit. Ich kenne nichts anderes, was mich so beseelt."

Sprung nach Lausanne

Angefangen hat es für ihn mit der enthusiastischen Bildbetrachtung als Kind. Zum Abitur wusste er längst, dass er "nichts Normales" machen wollte. Die Atelierklasse der Kunst- und Kreativschule Meiningen bestätigte und förderte ihn. Und auch den Schock von der geschützten Hochschule ins Unbill des Kunstmarktes hat der Bad Salzunger gut verdaut.

Die Gemütslage ist optimistisch: "Man setzt einen Fuß vor den anderen." Im Kopf sind die momentanen Projekte immer gegenwärtig. Vidal zum Beispiel hat den Sprung nach Lausanne ins Musèe de l'Elysée zur weltweit ausgeschriebenen Ausstellung "Tomorrow's Photographers Today" (ab 16. Juni) geschafft.

Die Rührigkeit der drei Künstler ist eben auch im Bereich des eigenen Managements vorbildlich. Im laufenden Jahr bestreiten sie weitere Ausstellungen in Burghaun, Marburg, Stuttgart. Solche Ausstellungen steigern die Bekanntheit und die Verkaufszahlen. Alle haben einen Abschluss mit Auszeichnung und Akademiepreise in der Tasche. Und die berechtigte Hoffnung auf ein Nachrücken in die junge deutsche Künstlergarde.

Die Ausstellung "Nachhall" wird heute, 19 Uhr, im Kunsthaus Meiningen, Ernestinerstraße 14, eröffnet. Sie ist bis 30. Mai jeweils donnerstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr zu sehen.


Mit Stefan Gebhardt, Frederick Vidal und Lotte Dietmar (von rechts) zeigt das Kunsthaus Nekst in Meiningen ab heute, wie zeitgenössische Künstler den Abschaum der Menschheit ablichten, Farben zu Mosaiken auftürmen und Collagen aus Magazin-Schnipseln zusammenkleben. Foto: ari

Samstag, 10. April 2010

nachhall Fotografie | Malerei | Plastik Lotte Dietmar I Stefan Gebhardt I Frederick Vidal im Kunsthaus Meiningen


Nachhall
nachhall
Fotografie | Malerei | Plastik
Lotte Dietmar I Stefan Gebhardt I Frederick Vidal

Lotte Dietmar
* 1980 in Essen
„Wirklich erstaunlich ist sowohl bei den Gemälden als auch den Plastiken, dass da so wenig ist und gleichzeitig so viel, dass so wenig reicht - ganz leicht variierende Töne von Dunkelheit, die Krümmung einer eigentlich nicht vorhandenen Wirbelsäule, eine Ausstülpung oder Einstülpung - um einen Resonanzboden für ein breites Spektrum an Gefühlen zu bilden.“ (Tina Strippel)

Stefan Gebhardt
* 1981 in Bad Salzungen
„So abstrakt bzw. konkret sich diese Malerei auf den ersten Blick gibt, so wenig ist sie rein dekorativ oder gegenstandslos.“ (Prof. Kurt Haug)

Frederick Vidal
* 1977 in Marburg an der Lahn
„Mein photographisches Interesse gilt den Oberflächen, den Strukturen und Texturen, die sich - materiell oder optisch, als Produkt zersetzender oder neue Ordnungen begründender Prozesse - an den Rändern urbaner Realität ansammeln.“
Vernissage 10.04.2010 19 Uhr – Eintritt Frei
Ausstellungsdauer: 10.04-30.05.2010
Öffnungszeiten Do-So 15-18 Uhr

Weitere Infos zu den Veranstaltungen im größten Kunsthaus Thüringens unter http://www.kunsthaus-meiningen.de

Freitag, 9. April 2010

Apriltermine 2010 im Kunsthaus Meiningen

Ausstellungen:


bis 05.04.2010

Innerhalb und Außerhalb der Grenzen - Fotografien Tamasi Gabor


Der Sonnengesang des Heiligen Franziskus – Fotografie, Klang, Keramik –

G. Bretschneider, R. Kubisch, A. Magnus


Signale – Objekte und Zeichnungen – A. Rosenstiel


10.04. -30.05.2010 Nachhall #1 – Junge Kunst - Malerei, Fotografie, Plastik – Lotte Dietmar, Stefan Gebhardt, Frederick Vidal


10.04. -30.05.2010 Emulsion – Direktbelichtung – Fotografische Experimente - Alexander Keiner

16.04. -28.04.2010 Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“.

Zur Geschichte der Jugend-KZs Moringen und Uckermark 1940 bis 1945. Tägl. 16-18 Uhr


bis 31.12.2010 Galerieshop im Kunsthaus – Kunst und Kunsthandwerk



Veranstaltungen:


04.04.2010 21 Uhr „Was bleibt bin ich“ Theater in der Café/Bar im Kunsthaus


05.04.2010 15 Uhr Dreifachfinissage „Signale-Sonnengesang-Innerhalb der Grenzen“


07.04.2010 19 Uhr Vorbereitungstreffen „Weltkulturwoche 2010


08.04.2010 20 Uhr Rock Classics - Livemusik mit Ralf Anders in der Café/Bar im Kunsthaus


10.04.2010 19 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Nachhall #1“


10.04.2010 21 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Emulsion“


16.04.2010 19 Uhr Andacht mit Superintendent i.R. Peter Spengler, Musik Sebastian Fuhrmann


16.04.2010 19:30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen …“


20.04.2010 21 Uhr Premiere „Chaostheorie“ – Offtheater im Kunsthaus

26.04.2010 19:30 Uhr – „Nichts ist gut in Afghanistan“ Podiumsdiskussion zum Zitat von Margot Käßmann u.a. mit Katrin Göring Eckhardt (EKD Vorsitzende/Bundestagsvizepräsidentin), Harald Ziaja (Polizeischule Meiningen/ Ausbilder in Afghanistan)