Donnerstag, 30. September 2010

Wann ist man Deutscher? - Diskussion im Kunsthaus Meiningen

FW Meininger Tageblatt

Wann ist man Deutscher?
Von Dietrich Bechstein
Thüringen braucht in naher Zukunft Fachkräfte aus dem Ausland. Dies ist das Fazit einer Diskussion, die am Montagabend im Meininger Kunsthaus Nekst stattfand.
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Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK, Joanna Izdebski, Leiterin der mic AG, Moderator Bert Weber, Landrat Ralf Luther und Robin Phillips (v.l.) zur Podiumsdiskussion. Fotos: D. Bechstein
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Meiningen - "Waren wir ein Einwanderungsland?", so das Thema der Podiumsdiskussion im Meininger Kunsthaus. Moderator Bert Weber, Journalist beim mdr 1 Radio Thüringen, hatte sich kompetente Gesprächspartner zu der interessanten Problematik eingeladen. Im Podium konnte er IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Pieterwas, Joanna Izdebski, Regionaldirektorin der mic AG, Landrat Ralf Luther und den freiberuflichen Pianisten Robin Phillips begrüßen. Dass die Thematik auf großes Interesse stieß, bewies der bis auf den letzten Platz besetzte Raum, in dem die Veranstaltung stattfand.

"Momentan ist der Fachkräftemangel in Thüringen noch kein Thema - aber es wird zu einem Problem der nächsten Jahre, dem wir uns stellen müssen. Vor allem fehlen dann Akademiker und Spezialisten in den Metallberufen", so der IHK-Chef.

"Wir brauchen einen breiten Fachkraft-Querschnitt unter den Zuwanderern", ergänzte Landrat Luther.

Moderator Weber wollte von den beiden nicht deutschstämmigen Gesprächspartnern wissen, wie man sich als Ausländer in Deutschland fühlt. Robin Phillips ist gebürtiger Südafrikaner, der in England studiert hat und jetzt in Meiningen lebt. "Ich fühle mich hier wohl, habe nie Fremdenfeindlichkeit verspürt - jetzt einen deutschen Pass beantragt. Nur damit wird man noch kein Deutscher. Auch ein Ausländer, der hier geboren wurde, ist nicht zwangsläufig ein Deutscher. Wann ist man Deutscher - wird als solcher anerkannt?, diese Frage sollte gestellt werden", so Robin Phillips.

Sprachkenntnisse wichtig

Die in Polen gebürtige Joanna Izdebski hat in Amerika studiert, sie ist Staatsbürgerin der USA. Vor 17 Jahren hat es sie beruflich nach Deutschland verschlagen. Als wichtigste Voraussetzung, um in einem fremden Land Leben zu können, sieht sie Sprachkenntnisse. "Man muss kommunizieren können, ansonsten hat man schlechte Chancen auf Integration und Akzeptanz. Dem Land, in dem man leben und arbeiten möchte, muss man Respekt entgegenbringen", so ihre Meinung. Auf Ablehnung ist sie, seit sie in Deutschland lebt, nicht gestoßen.

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Mit großem Interesse verfolgten die zahlreichen Gäste die Diskussionsrunde im Kunsthaus.
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Moderator Weber warf in die Runde, ob denn überhaupt Zuwanderer in Deutschland gebraucht würden, da hier immerhin 3,8 Millionen Arbeitslose statistisch erfasst seien.

"Leider können die offenen Stellen nicht immer besetzt werden, da vielfach die notwendige Qualifikation fehlt. Wir brauchen Spezialisten. Dass die Zuwanderung nicht alle Probleme löst, steht außer Frage", so Ralf Pieterwas von der IHK.

Landrat Luther geht davon aus, dass Zuwanderer in Deutschland und Thüringen dringend nötig sind. "Wir brauchen Leute, die sich in Thüringen ansiedeln. Allein schon wegen der demografischen Entwicklung, die sich abzeichnet. Die von Statistikern aufgezeigte Alterspyramide ist ganz einfach dramatisch", äußerte Landrat Ralf Luther.

Durch die weitere Öffnung des europäischen Marktes im kommenden Jahr rechnet der IHK-Geschäftsführer mit einem verstärkten Zulauf von ausländischen Arbeitnehmern. "Ziel muss es sein, beispielsweise polnische Arbeitnehmer zu integrieren und hier anzusiedeln. Der mögliche Zuzug, sprich die Einwanderung, sollte wie in anderen Ländern üblich nach einem Punktesystem geregelt werden. Als Kriterien könnten Deutschkenntnisse, Qualifikation und Bildung dienen. Einige Länder werden oft nach ihren früheren Wirtschaftsleistungen beurteilt. Heute haben Polen oder auch die Slowakei Deutschland in einigen Bereichen überholt. Es wird einige Mühe kosten, leistungsfähige Menschen hierher zu holen. Die Leute sind zunächst Gast hier in Deutschland. Man sollte sich gegenseitig Respekt entgegenbringen", so Pieterwas.

Man müsse das Land und das was es zu bieten habe, besser verkaufen. Dabei erinnerte er an Natur, Kultur und auch die Wirtschaft. Wichtig sei es, die Attraktivität des Standortes Thüringen weiter zu erhöhen. Nur so könne man ausländische Fachkräfte zu einer Ansiedlung in Thüringen bewegen, ergänzte er. Robin Phillips gab zu verstehen, dass Thüringen in der Welt als ein Land mit viel Kultur zu wenig bekannt sei. Dies sieht er als Künstler, der sich in Thüringen niedergelassen hat, als ein Problem an.

Im Fazit der angeregten Diskussionsrunde waren sich alle Beteiligten einig. Deutschland und natürlich der Freistaat Thüringen brauchen Fachkräfte und Menschen aus dem Ausland, die sich auf Dauer ansiedeln. Wichtig dafür sei jedoch gegenseitiges Verständnis und Vertrauen, welches man sich von beiden Seiten entgegenbringen müsse.

Identität bleibt erhalten

"Deutschland darf keine Angst haben, dass es durch die Zuwanderer seine eigene Kultur und Identität verliert. Ein buntes Land ist schön. Ich komme aus Südafrika, einem klassischen Einwanderungsland, in dem elf verschiedene Sprachen gesprochen werden", so Robin Phillips.

Joanna Izdebski mahnte aber an, dass man Rückwanderungsmöglichkeiten schaffen müsse, für alle die sich in Deutschland nicht auf Dauer integrieren möchten.

"Deutschland sollte aber alle ausländischen Mitbürger mit offenen Armen empfangen", schloss Bert Weber die angeregte Diskussionsrunde.


Dienstag, 28. September 2010

"NATION - STOLZ" - Handymania10 - Videograph Chris Brandl und Texter Andreas Genschmar aus Berlin gewinnen Videowettbewerb im Kunsthaus Meiningen



Videograph Chris Brandl und Texter Andreas Genschmar aus Berlin gewinnen Videowettbewerb "Handymania10 - NATION - STOLZ"

Am 26.09.2010 ging im Kunsthaus Meiningen die Handymania10, die im Rahmen der Weltkulturwoche stattfand, mit rund 50 Gästen über die Leinwand. Das Filmfestival der NEKSTJugendgalerie, dass unter dem Thema „NATION – STOLZ“ stand, endete nach über einer Stunde natürlich mit der Ehrung der Preisträger. Die Jury, die aus acht Zuschauern und den Moderatoren Henry Nahrstedt und Alexander Keiner bestand, entschied sich recht schnell für den 1. Platz. Dieser ging an das Team rund um Chris Brandl aus Berlin für seine Musikclip mit dem Titel „sauber“. Auf Platz zwei landete Jens Kleffel aus Meiningen-Dreißigacker. Der 36-Jährige hatte sich dem Thema mit einer schaurigen Performance genähert, bei der am End auch Blut floss. Der 3. Pokal der Weltkulturwoche ging an den sechsjährigen Valentin Max Keiner, aus Meiningen für seinen Trickfilm, mit Hauptdarstellern aus Knetmasse, und dem Titel „toleranter Fan“. . Platz vier konnte sich Sascha Mey mit dem Filmtitel „Kunstkonsum“ sichern. Insgesamt sieben Filme kamen in die Endauswahl und gingen damit in das Rennen um die begehrten Pokale der Weltkulturwoche.
Die nächsten Filme werden am Donnerstag um 19.30 Uhr im Fürstensaal des Kunsthauses im Rahmen der Weltkulturwoche gezeigt. In insgesamt 19 Filmen geht es um 19 Gute Gründe für Demokratie. Mit Beiträgen von 25 Drehbuchautoren, 19 RegisseurInnen und der Unterstützung namhafter Schauspieler hat der Berliner Regisseur Harald Siebler die Grundrechte, die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes, zu einem besonderen Film mit dem Titel „GG19“ komponiert. Über die Grundgesetze soll aber auch diskutiert werden. Und zwar mit: Ulrich Töpfer, vom Eine Welt Verein Meiningen e.V., Ralf Uwe Beck, Sprecher des Bündnisses für Mehr Demokratie, dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts Meiningen, Herrn Dr. Friedrich-Wilhelm Gülsdorff sowie der Grünen Thüringer Landtagsabgeordneten Jennifer Schubert. Die Weltkulurwoche in Meiningen wird unterstützt mit Mitteln des Landkreises Schmalkalden aus der Stiftung Meininger Kliniken.
Weitere Infos zur Weltkulturwoche unter: http://www.weltkulturwoche.de

FW Meininger Tageblatt

Start im Dauerregen
Von Marko Hildebrand-Schönherr
Die 1. Meininger Weltkulturwoche hat nass und kühl begonnen. Wegen des Dauerregens kamen nur wenige Gäste zu der Abendveranstaltung am Samstag auf den Marktplatz.

Meiningen - "Mistwetter!" Ulrich Töpfer aus Meiningen schaut am Samstag mit sorgenvoller Miene kurz vor Beginn der Abendveranstaltung

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Sie trotzten dem Regen am Samstagabend auf dem Marktplatz und verfolgten das Bühnenprogramm zur Weltkulturwoche.
Bild: M. Hildebrand-Schönherr
hinauf zum grauen Himmel. Seit dem Morgen regnete es fast ohne Unterlass. Sein Blick schweift über den wenig gefüllten Marktplatz. Nichts deutet darauf hin, dass sich das Wetter in den nächsten Stunden ändert. Und es sieht auch nicht danach aus, als würde das Publikum noch deutlich wachsen.

Mit tausend Besuchern hatten die Akteure vom Bündnis gegen Rechts gerechnet. Nur ein Bruchteil davon steht nun mit Regenschirm in der Hand oder Kapuze auf dem Kopf vor der großen Bühne und an den Info-Ständen. Fast trotzig meint Töpfer, Stadtrats- und Kreistagsmitglied der Grünen sowie Mitstreiter im Bündnis gegen Rechts, in seiner Eröffnungsrede: "Uns kann kein Wetter schrecken, wenn es heißt, die Stimme gegen Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Intoleranz zu erheben." Er sagt ins Mikrofon, wie wichtig ausländische Mitbürger seien. Sie bereicherten die deutsche Kultur und Arbeitswelt: "Was wäre unser Theater ohne ausländische Mitbürger?"

Für die Weltkulturwoche unter dem Motto "Meiningen gemeinsam - weltoffen und demokratisch" gewann das Bündnis gegen Rechts gleich drei prominente Schirmherren aus der Politik. Zur Eröffnung kommt keiner von ihnen. Thüringens Kultusminister Christoph Matschie hat seinen Staatssekretär Thomas Deufel geschickt, der in seinem Grußwort vom weltoffenen Thüringen spricht und diese Weltoffenheit auch künftig helfen werde, den Freistaat auf der Landkarte immer besser darzustellen. Für Landrat Ralf Luther als weiteren Schirmherren erscheint dessen ehrenamtlicher Stellvertreter Rolf Baumann, der zugleich den Meininger Bürgermeister Reinhard Kupietz vertritt, der im Krankenhaus liegt. "Meiningen als Kulturstadt ist eine weltoffene Stadt", betont Baumann, der SPD-Landtagsmitglied ist.

BILDERGALERIE
Weltkulturwoche
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Trotz Regens geht das Programm nahezu wie angekündigt über die Bühne, moderiert von Entertainer Michael Gerlinger. Es beginnt mit einem vietnamesischen Drachentanz. Dann spielen Joe Wirth & Friends aus Unterfranken - mit einem eher unbekannten Instrument der australischen Ureinwohner. Das Gebrumme des Didgeridoos ist für hiesige Ohren recht ungewohnt. Anschließend betritt die Meininger Hip-Hop-Band FCS die Bühne. Frontmann Henry Nahrstedt und seine Bandkollegen heizen dem Publikum ordentlich ein - mit eingängigen Texten und gut gemachter Musik. Eine Feuershow von Mitgliedern der offenen Jugendarbeit sowie der Auftritt der Surfin-Safari-Band aus Ostheim runden das Programm bis zum späten Abend ab.

Im Publikum sieht man auch einige Politiker wie den SPD-Kreisvorsitzenden Peter Heimrich, die Landtagsabgeordnete Jennifer Schubert (Grüne) und den Meininger Ortsvorsitzenden der Linkspartei, Harald Heidemann, außerdem Stadtrat Michael Wagner (Grüne).

Wagner moderiert anderntags einen Internationalen Frühschoppen im Restaurant Bombay, zu dem jedoch nur zehn Besucher kommen. Johannes Rösch vom Meininger Kunsthaus ist darunter, Cordula Al-Kassab vom Integrationsprojekt SMINT, Volker Puff vom Bildungszentrum der Polizei, der Meininger Hausarzt Dr. Roy Ben Chur sowie Therese Broksema-Marwa und ihr Mann Egbert aus Ellingshausen.

Rund 1260 Ausländer leben im Landkreis - damit liegt der Anteil unter einem Prozent der Bevölkerung. Die Runde kommt schnell zu dem Fazit: Ausländer wurden früher als Fachkräfte gebraucht und werden heute als Fachkräfte gebraucht, zum Beispiel in den Krankenhäusern. Und: Es gibt hier im Landkreis im Zusammenleben zwischen Deutschen und Ausländern keine Probleme. Das heiße allerdings nicht, dass es keine Vorurteile gebe. Um die abzubauen, seien soziale Kontakte untereinander ebenso wichtig wie die Vermittlung anderer Kulturen und Lebensweisen in Kindergarten und Schule. Auch müsse hinterfragt werden, warum im Ausland erworbene Abschlüsse und Qualifikationen hier in Deutschland mitunter nicht anerkannt werden.

Wie sagte schon der berühmte Wort-Künstler Karl Valentin: Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. An dieses Zitat erinnern Mitglieder des Meininger Kinder- und Jugendtheaters Tohuwabohu. Sie haben zum Auftakt der Weltkulturwoche in Kostümen für ihre nächsten Vorstellungen im Oktober geworben.

Heute 19.30 Uhr zur Weltkulturwoche im Kunsthaus NEKST: Podiumsdiskussion zum Thema "Wir waren ein Einwanderungsland" mit Ralf Pieterwas von der IHK und Landrat Ralf Luther.


Freitag, 17. September 2010

Musik aus Orient und Okzident zur Weltkulturwoche in Meiningen





Musik aus Orient und Okzident zur Weltkulturwoche in Meiningen

Am Dienstag, den 28.09.2010 ab 19:30 Uhr in der Stadtkirche. Eintritt 5 Euro

Das Ensemble Shen spielt in einer sehr eigenen, lebendigen Annäherung mystische Lieder und Liebeslieder aus dem Reichtum der geistlichen und weltlichen Traditionen.

Die drei Musikerinnnen des Ensemble Shen sind stimmlich und instrumental in klassischer westlicher Musik ebenso wie in der Kunst der traditionellen Improvisation des Orients ausgebildet. Alle drei Künstlerinnen treten auch solistisch auf. Im Zentrum ihrer Konzerte stehen die vokalen Darbietungen, gestaltet mit beeindruckendem stimmlichen Facettenreichtrum. Begleitet werden diese von den faszinierenden Klängen orientalischer Instrumente wie der Ud, Dombra,Rehab, Kilkopuz, Ney und Rahmentrommel.

Das Ensemble Shen gründete sich im Jahre 2001 und besteht in der heutigen Besetzung seit 2004. Es konzertiert im In- und Ausland auf Kongressen, Festivals und im Rahmen von kulturübergreifenden Konzertreihen.

Inhaltlich orientiert sich das Repertoire der Gruppe an Themen der Interreligösität und Völkerverständigung. Sie interpretiert in eigenen Arrangements Gebetslieder der großen Weltreligionen, Sufimusik und Heilgesänge aus Zentralasien und der Türkei, ethnische Lieder aus Armenien, Georgien, Syrien, Israel, sephardische und mittelalterliche Musik aus Italien und Spanien. Hinzu kommt traditionelles Liedgut aus dem europäischen und deutschen Sprachraum, bei denen bisweilen auch das Publikum mit einbezogen wird. Die Programme werden durch eigene Kompositionen, freie Instrumental- und Vokal- Improvisationen und Texte abgerundet.

Das Konzert „Liebeslieder an die Schöpfung“ zur Weltkulturwoche in Meiningen bringt uns nahe, wie in den verschiedenen Traditionen des Ostens und des Westens die Wiederkehr des Lichts und das Erwachen der Natur und der Liebe besungen und gefeiert wird.

Die Musikerinnen des Ensemble Shen sind:

Alev Naqiba Kowalzik: Gesang, Rehab, Du, Dombra, Ney, Rahmentrommel

Karin S. Holzwarth: Gesang, Rehab, Kilkopuz, Ud, Ney, Rahmentrommel

Imke McMurtrie: Gesang, Rezitation, Dombra, Rehab, Rahmentrommel

Weitere Informationen unter www.ensemble-shen.net und www.weltkulturwoche.de

Die Veranstaltungen der Weltkulturwoche werden unterstützt mit Mitteln des Landkreises Schmalkalden Meiningen aus der Stiftung Meininger Kliniken.

Im Vorfeld des Konzertes findet ab 19 Uhr das ökumenische Friedensgebet zur Weltkulturwoche in der Stadtkirche statt. Der Eintritt zum Friedensgebet ist frei.

Meiningen - WIR – Jubiläumsausstellung 5 Jahre Kunsthaus in der Alten Posthalterei


WIR – Jubiläumsausstellung 5 Jahre Kunsthaus in der Alten Posthalterei

Zum Thüringentag 2005 wurde das Kunsthaus in der Ernestinerstraße 14 eröffnet. In den bisher über 70 Ausstellungen mit weit über 100 Ausstellern wurden wichtige Impulse gesetzt. Um ihre Aktivitäten zu bündeln, gründete eine kulturinteressierte Gruppe den Verein "Neuer Europäischer Kunstsalon Thüringen" (NEKST) in Meiningen. Mit großem ehrenamtlichen Aufwand setzte der Verein die ehemalige Posthalterei in der Altstadt in Stand und funktionierte sie zum "Kunsthaus Meiningen" um, das heute ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt ist. Die Räumlichkeiten erlaubten, dass sich immer mehr Kulturakteure - Maler, Bildhauer, Kunsthandwerker, Fotografen, Musiker und Schauspieler - der Initiative anschlossen und dort in Eigenregie Werkstätten, Proberäume, Ateliers, Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen sowie eine Bühne und ein Café einrichteten. Die künstlerische Bandbreite umfasst heute unter anderem ein Foto- und ein Theaterforum, Galerien, Konzerte, Lesungen und Performances. Das Kunsthaus Meiningen steht allen Kunstinteressierten offen. NEKST, das sich in der Stadt mittlerweile als Kulturinitiative mit Sogwirkung etabliert hat präsentiert zur Jubiläumsausstellung „WIR“ 16 Künstler die eng mit dem größten Kunsthaus Thüringens verbunden sind. Die Ausstellungseröffnung am Samstag, den 18.09.2010 um 19 Uhr umrahmt Stefan Groß musikalisch.

Ausstellungsdauer: 18.09.-10.10.2010 Öffnungszeiten: Do-So 15-18 Uhr Vernissage 18.09.2010 19 Uhr

Weitere Informationen, Fotos und Videos zum größten Kunsthaus Thüringens unter: http://www.kunsthaus-meiningen.de


Aussteller:

Waldemar Franz Rösch

Der Meininger Maler gestaltete als Vorstandsvorsitzender das Kunsthaus in seiner heutigen Form und Ausrichtung bis Februar 2010. Für die Ausstellung ist eine Installation entstanden.

Udo Eisenacher

Udo Eisenacher gehört zu den Pionieren der Alten Posthalterei.

In der siebten Ausstellung, die Eisenacher in diesem Jahr bestreitet zeigt er Arbeiten auf und aus Papier. Verspielt abstrahiert er in seinen Werken Figuren in Konkreten Situationen des Jetztseins und der Vergangenheit. Seine Arbeiten bestehen aus Serien von 3-10 Bildern, die das gleiche Thema beinhalten.

Sie bedingen einander, entstehen zeitglich und lassen eine gemeinsame Prozeßhaftigkeit erkennen. Sie können von ihm Collagen, Mischtechniken und farbige Holzschnitte sehen.

Petra Spee

Die selbständige Modedesignerin aus Bad Neustadt zeigt in der Ausstellung eine Textile Installation

Andreas Stäblein

Endlich Zeit zu malen, alles was im Berufsleben erlebt wurde kommt auf die Leinwand. Seit 1990 in Meiningen. Baute er als einer der Gründungsvorstände den Kunstverein mit zu seiner heutigen Größe auf. In seinen symbolträchtigen Bildern, tauchen Schutzengel, indianische Felsenzeichnungen aber auch spanische Stiere auf.

Stefan Groß

Stefan Groß ist dem Kunsthaus als kongenialer Partner des Latenighters Michael Gerlinger, Musiker, Keramiker, Grafikdesigner, Koch, Performer, Schauspieler und Bühnenbildner bekannt. Er zeigt zur Ausstellung Flachzeug ohne jeden Belang, Objekte die flach auf der Straße liegen, vom Sperrmüllschwein bis hin zur überfahrenen Kröte, vergoldet stellen Sie die Frage nach dem Wert des schönen Scheins.

Simone und Günther Frey

Die beiden ehemaligen Meininger Maler zeigen Malerei.

Gruppe Patak

Ferenc Puha, György Somogi und Laszlo Fe Lugossy die drei Künstler der Gruppe Patak aus Ungarn zeigen ihre Malereien in der Ausstellung. Der Kontakt zur Gruppe Patak ist über Jahre durch gemeinsame Ausstellungen, Besuche und Symposien gewachsen. Nächstes Jahr zum 10 Jährigen Vereinsjubiläum von NEKST folgt eine große Ausstellung weiterer Mitglieder der Gruppe Patak im Kunsthaus Meiningen.

Maria Bubenik

Die Offenbacher Künstlerin zeigt großformatige Malerei.
Maria Bubenik zeigt Objekte in der Diskrepanz zwischen dem was man sehen kann, dem was man weiß und dem was es sein könnte.

Gerhard Bretschneider

Fotograf und seit 2005 durchgängig im Kunsthaus Meiningen mit wechselnden Fotoausstellungen vertreten. Gerhard Bretschneider zeigt großformatige Fotografien.

Roman Safronov

Im Mai 2009 hat der 33 jährige Roman Safronov eines der 14 Ateliers im Kunsthaus Meiningen in der Alten Posthalterei bezogen. Die großzügigen Räume haben es ihm erstmals erlaubt seine kreativen Ideen großformatig umzusetzen. Seine Arbeiten entstehen hier vor allem in Mischtechnik, Acryl, Tusche, Bleistift auf Leinwand.

Claudia Leyh

Die selbständige Meininger Grafikdesignerin ist mit einem Atelier im Kunsthaus präsent.

Zur Jubiläumsausstellung teilen sich drei neue Bronzeplastiken; die BÜROKRATEN, den Ausstellungsraumraum mit Papiermacheè - und Acrylarbeiten.

Alexander Keiner

Er vergrößert analoge Fotografien auf einer mit Emulsion getränkter (und anschließend getrockneter) Leinwand. Der Zufall ist dabei zum Prinzip. Es entstehen Unschärfen und malerische Strukturen, jedes Bild wird zum einmaligen Original. Genau das reizt Keiner „Ich will weg von der massenhaften digitalen Vervielfältigung“. Er begleitet das Kunsthaus mit Lesungen, Fotografischen und ganz besonders mit dem Format NEKSTtv.

Neben den „Emulsionen“ zeigt er in der Ausstellung mit „Klappe 5“– ein Video zu 5 Jahre Kunsthaus in der Posthalterei

Christian Horn

Der 23 Jährige Christian Horn, Industriekaufmann, Anarchist und Sozialutopist zeigt für die NEKSTJugendgalerie eine Installation unter dem Titel: „Agitationsecke“

Montag, 13. September 2010

Meiningen gemeinam - weltoffen und demokratisch

FW Meininger Tageblatt

"Jeder soll mitfeiern!"
Von Stefanie Krause
"Meiningen gemeinsam - weltoffen und demokratisch", so lautet das Motto der ersten Weltkultur- woche, die am 25. September starten und eine ganze Woche lang mit einem kunterbunten Programm aufwarten wird.
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Großer Trommelwirbel zur Weltkulturwoche in Meiningen - am 25. September geht's los! Foto: Archiv
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Meiningen - "Im 20. Jahr der Wiedervereinigung möchte sich unsere Kultur- und Theaterstadt in der gesamten Vielfalt ihres kulturellen Lebens vorstellen und zeigen, dass es in Meiningen keinen Platz für extremistisches Gedankengut gibt", so umreißt Ulrich Töpfer das Hauptanliegen der Weltkulturwoche. Der Sprecher des Meininger Bündnisses gegen Rechts berichtet außerdem stolz, dass sich insgesamt 90 Verbände, Institutionen und Vereine beteiligen und gemeinsam Gesicht zeigen für Weltoffenheit und Demokratie in Meiningen. "Nur durch dieses rege Mitwirken der Meininger war es uns möglich, die umfangreichen Vorbereitungen der Woche auf viele Schultern zu verteilen und in so kurzer Zeit zu stemmen", erklärt er.

Mit dem Fest der Kontinente startet am 25. September um 19 Uhr die Weltkulturwoche auf dem Meininger Marktplatz. Als Moderator konnte dafür der ehemalige Meininger Schauspieler und Entertainer Michael Gerlinger engagiert werden. Er führt an diesem Abend durch das bunte Programm und gibt Einblicke in die vielen Highlights der Woche.

Den offiziellen Startschuss für die Weltkulturwoche geben Meiningens Bürgermeister Reinhard Kupietz, Landrat Ralf Luther und als besonderer Ehrengast, Prof. Dr. Thomas Deufel, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Als dritter Schirmherr der Veranstaltung konnte neben Bürgermeister und Landrat Prominenz aus der Landespolitik gewonnen werden - Thüringens Kultusminister Christoph Matschie.

Zum Auftakt am Samstag gibt es natürlich auch einiges auf die Ohren: Auf der großen Open Air-Bühne erklingt bis 1 Uhr nachts Weltmusik von Jo Wirth & Friends, Hip Hop und Jazz von der Meininger Band FCS rund um Henry Nahrstedt und zum furiosen Finale Rockabilly, Rock und Surf von Surfin Safari. Zum bunten Rahmenprogramm gehören außerdem die Modern-Style-Dancers, ein vietnamesischer Drache sowie eine atemberaubende Feuershow und einiges mehr. Der Eintritt ist übrigens, wie zu allen Veranstaltungen der Weltkulturwoche, frei!

An den darauf folgenden acht Tagen erwartet interessierte Besucher ein buntes und vielseitiges Programm mit über 50 Schwerpunktveranstaltungen, vom Fußballturnier, über den internationalen Keltencup, bis zu Podiumsdiskussionen, einem Filmwettbewerb, diversen Ausstellungen, Gottesdiensten, Symposien, einem Samba- und Salsa-Open-Air, dem Citylauf und vielem mehr.

Das Programm ist ab sofort auch in gedruckter Form erhältlich. "Insgesamt wurden 10 000 Programmhefte gedruckt und diese werden wir in den nächsten Tagen verteilen. Unter anderem liegt es in der Café-Bar im Kunsthaus Meiningen bereits aus", erklärt Johannes Rösch, Mitorganisator der Weltkulturwoche.

Das Mobilisieren der Jugend ist ein besonderes Anliegen der Veranstalter: "Es besteht zwar bereits ein starkes Bündnis gegen Rechts in Meiningen, aber trotzdem müssen wir vor allem bei den jungen Leuten ansetzen. Darum wird das Programmheft auch an allen Schulen der Region verteilt", berichtet Ulrich Töpfer. "Aber natürlich sind alle Meininger eingeladen. Jeder Bürger soll mitfeiern, egal welcher Abstammung oder Kultur."

Und auch wenn das Programm jetzt steht, ist es noch nicht zu spät, sich an der Weltkulturwoche zu beteiligen. Besonders Gewerbetreibende und Gastwirte sind dazu aufgerufen. So wäre es denkbar, dass Händler in der Innenstadt ihre Schaufenster dem internationalen Thema entsprechend gestalten, beziehungsweise könnten die Restaurants ihre Speisekarten an die Weltkulturwoche anpassen und kulinarische Spezialitäten aus den verschiedensten Ländern anbieten.

Finanziert wurde die Weltkulturwoche übrigens zum größten Teil durch den Landkreis. "Ein besonderer Dank geht dabei auch an Landrat Ralf Luther für die Bereitstellung von Geldern der Stiftung Meininger Kliniken sowie an die zahlreichen Sponsoren, die das breite Programm erst möglich machten", betont Töpfer.

Für die Zukunft haben die Veranstalter Großes vor: "Dieses Jahr feiern wir mit der Weltkulturwoche in Meiningen eine Premiere, aber unser langfristiges Ziel ist es, daraus eine jährliche Tradition zu machen."

www.weltkulturwoche.de


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Dienstag, 7. September 2010

Denkmaltag 12. September 2010: Kultur in Bewegung – Tag des Offenen Denkmals im Kunsthaus Meiningen




12. September 2010: Kultur in Bewegung

– Tag des Offenen Denkmals im Kunsthaus Meiningen




Kultur in Bewegung
"Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" lautet das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am Sonntag, den 12. September 2010.

In seiner wechselvollen Geschichte gehörte die Alte Posthalterei lange Zeit der Familie von Pfaffenrath. Ein Ränkespiel um Frau von Pfaffenrath gab von hier aus den Anlass zum Wasunger Krieg. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts beherbergte das Haus, die Poststation der Stadt Meiningen. Daran Erinnert noch heute der Pferdekopf mit den Posthorn.

Das Kunsthaus Meiningen ist seit fünf Jahren in der Alten Posthalterei, Ernestinerstraße 14 untergekommen. Das historische Fachwerkhaus aus dem frühen17. Jahrhundert beherbergt heute das größte Kunsthaus Thüringens: Neben den Galerien, dem Galerieshop, den Veranstaltungsräumen und den zwei Bühnen gehören dazu vierzehn Ateliers und die Café/Bar. Das vierstöckige Gebäude mit seinem Labyrinth an Räumen bietet auf zwei Ebenen immer wieder neue Einblicke in das aktuelle Kunstgeschehen.

Zum Denkmaltag 2010 werden von 10-19 Uhr stündlich Führungen in historischen Kostümen durch das Haus und die Ausstellung von Maria Bubenik geboten. In der Zeit von 14.00-16.00 Uhr sind die Ateliers geöffnet. Es gibt Einblicke in eine Dudelsackwerkstatt und verschiedene Künstlerateliers.

Für das leibliche Wohl gibt es handgemachten Zwiebel- & Blechkuchen nach Großmutters Rezepten dazu Kaffee und frischen Federweißer.

Zum Abschluss des Denkmaltages 2010 gibt es ab 19 Uhr die Finissage mit einem Klavierkonzert der Ausstellung von Maria Bubenik.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Denkmaltages im Kunsthaus Meiningen am 12.09.2010 ist frei.

Weitere Informationen, Fotos und Videos zum größten Kunsthaus Thüringens unter: http://www.kunsthaus-meiningen.de

Septemberprogramm 2010 im Kunsthaus Meiningen


Septemberprogramm 2010 im Kunsthaus Meiningen

Ausstellungen

24.07.-12.09.2010 Personalausstellung Maria Bubenik

18.09.-10.10.2010 „WIR“ - Jubiläumsausstellung
5 Jahre Kunsthaus in der Posthalterei

Veranstaltungen
12.09.2010 10-19 Uhr Tag des offenen Denkmals
10-19 Uhr stündliche Führungen durch die Ausstellung in historischen Kostümen
14-16 Uhr offene Ateliers u.a. Dudelsackbauer, Malerei, Bildhauerei
dazu gibt es Zwiebel- & Blechkuchen nach Großmutters Rezepten

12.09.2010 19 Uhr Finissage Personalausstellung Maria Bubenik mit Klaviermusik

18.09.2010 19 Uhr Vernissage Jubiläumsausstellung „WIR“

26.09.2010 19 Uhr Filmfestival Handymania 10 - „NATION - STOLZ
NEKSTJugendgalerie

27.09.2010 19:30 Uhr Podiumsdiskussion „Wir waren ein Einwanderungsland
Modertion: Bert Weber (MDR) Podium: Rolf Pieterwas, Ralf Luther,
Joanna Izdebski, Robin Phillips
im Anschluss Livemusik mit den Kulturbeuteln

29.09.2010 19:30 Uhr Klangschalen und Yogitee - Vortrag&Konzert „ladakhpartners“

30.09.2010 19:30 Uhr Film & Diskussion GG 19 - 19 Gute Gründe für Demokratie
Moderation: U. Töpfer Podium: R. U. Beck, MdL Jennifer Schubert, H. Leischner...

02.10.2010 15.00-1.00 Uhr Lange Nacht der Kulturen - „Kunst & Cocktails
20.00-1.00 Uhr Livemusik in der Café/Bar

03.10.2010 19 Uhr Helferfest für alle Beteiligten der Weltkulturwoche 2010
20 Uhr Konzert Lautpoet Karl-Heinz Heydecke
21 Uhr Offtheater im Kunsthaus „Chaostheorie

08.10.2010 19 Uhr 5 Jahre Kunsthaus Meiningen in der Alten Posthalterei - Festakt

Öffnungszeiten
Galerie Do-So 15-18 Uhr
Café/Bar täglich ab 17 Uhr Sa+So ab 15 Uhr

weitere Informationen, Fotos und Videos zum größten Kunsthaus Thüringens unter: http://www.kunsthaus-meiningen.de

Sonntag, 5. September 2010

Tag der Deutschen Einheit - die Weltkulturwoche betritt musikalisches Neuland


PA: Meiningen, 05.09.2010

Musikalisches Neuland zum Abschluss der Weltkulturwoche im Kunsthaus Meiningen


Ein besonderes musikalisches Erlebnis erwartet das Publikum zum großen Helferfest der Weltkulturwoche am Tag der Deutschen Einheit, dem 3.10.2010 um 19.00 Uhr - ein Auftritt des Pianisten KH Heydecke im Kunsthaus Meiningen"

Karl-Heinz Heydecke, geb. 1957 in Braunschweig. Lautperformer, Linguist und Musiker - Komponist, Pianist, Geiger und Gitarrist. Studium in Braunschweig, Münster und Tübingen; als Rezitator, Kabarettist und Folkmusiker (!) jahrelang auf Deutschlands Kleinkunstbühnen unterwegs.

Als frei improvisierender Musiker Soloauftritte in ganz Deutschland; 1981 Lehrauftrag “musikalische Improvisation” an der PH Münster; Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern wie der Choreographin Heike Hennig (Oper Leipzig), Thomas Hertel (p, Schauspiel Leipzig), Christoph Thewes (pos), Tom Heurich (sax), Detlef Kraft (dr), Georg Wolf (b), Thomas Honecker (git), Ursula Lapin (voice).

Heydeckes Musik ist spontan, virtuos, vital und konzentriert zugleich.Konventionellen Hörgewohnheiten verweigert sie sich - auch ohne radikale Attitüde - selbstbewusst und selbstbestimmt. Der Hörer ist eingeladen, dem Komponisten und Interpreten auf seinen Wegen jenseits von Dur und Moll zu folgen - musikalisches Neuland, in welchem Heydecke sich souverän und kreativ bewegt.


Informationen und die Übersicht über das komplette Programm mit den über 50 Schwerpunktveranstaltungen der Weltkulturwoche unter dem Motto „meiningen gemeinsam .- weltoffen und demokratisch“ vom 25.09.2010 – 03.10.2010 in der Kunst- und Kulturstadt Meiningen finden sich im Internet unter www.weltkulturwoche.de

Unterstützt wird das Programm der Weltkulturwoche durch den Landkreis Schmalkalden Meiningen mit Mitteln der Stiftung Meininger Kliniken, den zahlreichen weiteren Spendern und Partnern.


Weitere Informationen, Fotos und Videos zum größten Kunsthaus Thüringens unter: www.kunsthaus-meiningen.de


Samstag, 4. September 2010

9. Internationaler Keltencup ist Bestandteil der Weltkulturwoche in Meiningen

Der Neunte Internationale Keltencup ist Bestandteil der Weltkulturwoche in Meiningen.
Dabei bekennt sich die Kultur- und Theaterstadt Meiningen im 20. Jahr der Wiedervereinigung zu Weltoffenheit und Demokratie, in Meiningen gibt es keinen Platz für extremistisches Gedankengut.

Der Verein "Kampfsportzentrum Universum Meiningen" e.V. hat sich als Ausrichter des Internationalen Keltencup stark gemacht in der Weltkulturwoche mitzuwirken. So ist dieser Wettkampfveranstaltung beispielhaft, wie Kulturen miteinander auskommen können. Im Wettkampf geht es um das Dabei sein; aber auch um das Gewinnen. Grundlage hierbei ist die Fairness und Toleranz; die bessere Tagesform oder aber die besseren Fähigkeiten eines anderen zu akzeptieren. Gerade beim Internationalen Keltencup treffen an einem Tag die unterschiedlichsten Nationen aufeinander. Türken, Tschechen, Polen, Luxembourger, Spanier, Portugiesen, Russen, Holländer, Koreaner, Vietnamesen, Deutsche und andere Volksgruppen treffen sich, reden miteinander und akzeptieren sich in ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Ehrgefühlen, kulturellen Ansichten und Temperamenten.

Mehr zur Weltkulturwoche in Meiningen siehe www.weltkulturwoche-meiningen.de .

Ablauf:

09.15 Uhr Offizielle Eröffnung der Wettkampfveranstaltung
- Eröffnung sowie Vorstellung der Ehrengäste, Organisatoren und Vereine durch Herrn Leischner
- Begrüssung durch den Schirmherrn Herrn Bürgermeister Kupietz
- Begrüssung durch Herrn Landrat Luther
- weitere Redebeiträge, so u.a. durch den Präsidenten der Taekwondo Union Thüringen e.V.Herrn Richter
09.30 Uhr Auftritt der Querschläger aus Christes
Trommler bringen die Wettkampfhalle zum Beben. (mehr wird nicht verraten)
09.50 Uhr Beginn der Wettkämpfe
Es wird ohne eine vollständige Unterbrechung gekämpft
19.30 Uhr Ende der Wettkämpfe
Bekanntgabe und Ehrung der Mannschaftssieger Platz 1-3 und sowie des Gesamtturniergewinners.
Das Organisationsteam des KSZU-Meiningen e.V. wünscht allen einen spannenden und erfolgreichen Wettkampftag.
Für die Verpflegung ist gesorgt.


19:00 - 1.00 Uhr Um 19 Uhr gibt der Staatsekretär im Kultusministerium Prof. Dr. Thomas Deufel den Startschuss zur Weltkulturwoche in Meiningen. Mit dem Fest der Kontinente startet am 25. September die Weltkulturwoche auf dem Meininger Marktplatz. Der Schauspieler, Entertainer und legendäre Meininger Latenighter Michael Gerlinger wird durch das bunte Programm führen und einen Einblick in die vielen Highlights der Woche geben.

Musikalisch gibt es dazu auf der großen Open Air Bühne von 19:00 bis 1:00 Uhr Weltmusik von Jo Wirth & Friends, Hip Hop und Jazz von der Meininger Band FCS rund um Henry Nahrstedt und zum furiosen Finale Rockabilly, Rock und Surf von Surfin Safari. Dazu tanzen die Modern Style Dancers, ein Vietnamesischer Drachen, es gibt eine große Feuershow und vieles Mehr. – Der Eintritt ist frei!

Freitag, 3. September 2010

Programm der Weltkulturwoche im Kunsthaus Meiningen vorgestellt!


























Ende September startet die erste Meininger WELTKULTURWOCHE unter dem Motto: „meiningen gemeinsam – weltoffen und demokratisch“

Ulrich Töpfer (Sprecher der Meininger Bündnisses) stellte am Donnerstag das Programm im Kunsthaus Meiningen vor.

Ab sofort wird das Programmheft in einer Auflage von 10 000 Exemplaren in Meiningen und der Umgebung verteilt.

„90 Verbände, Institutionen und Vereine machen mit und zeigen damit gemeinsam Gesicht für Weltoffenheit und Demokratie in Meiningen.

Als Schirmherren konnten wir Kultusminister Christoph Matschie, Landrat Ralf Luther und Bürgermeister Reinhard Kupietz gewinnen.“, so Töpfer zur Vorstellung des Programms am Donnerstag im Kunsthaus Meiningen.

Mit dem Fest der Kontinente startet am 25. September die Weltkulturwoche auf dem Meininger Marktplatz. Der Schauspieler, Entertainer und legendäre Meininger Latenighter Michael Gerlinger wird durch das bunte Programm führen und einen Einblick in die vielen Highlights der Woche geben. Den Startschuss gibt der Staatsekretär im Kultusministerium Prof. Dr. Thomas Deufel.

Musikalisch gibt es dazu auf der großen Open Air Bühne von 19:00 bis 1:00 Uhr Weltmusik von Jo Wirth & Friends, Hip Hop und Jazz von der Meininger Band FCS rund um Henry Nahrstedt und zum furiosen Finale Rockabilly, Rock und Surf von Surfin Safari. Dazu tanzen die Modern Style Dancers, ein Vietnamesischer Drachen und vieles Mehr. – Der Eintritt ist frei!

„Wir bedanken uns bei den zahlreichen Partnern und Unterstützern die mitgeholfen haben, dieses bunte Programm zusammen zu stellen. Ein besonderer Dank geht an Landrat Ralf Luther für die Bereitstellung von Geldern der Stiftung Meininger Kliniken, sowie den zahlreichen Spendern, die das breite Programm der ersten Weltkulturwoche in Meiningen möglich machen.“, betonte Töpfer.

Mit über 50 Schwerpunktveranstaltungen zur Weltkulturwoche, vom Fußballturnier, Internationalen Kegelturnier, Podiumsdiskussionen, Filmwettbewerb, Ausstellungen, Kulinarischem, Theater, Samba und Salsa Open Air, Afrikanischer Nacht, Kneipenfestival, Konzerten, Friedensgebete, dem Citylauf und vielem Mehr zeigt die Kunst- und Kulturstadt Meiningen mit ihrer ganzen kulturellen Macht gemeinsam vom 25. September bis zum 3. Oktober ihre Weltoffenheit.

Das umfangreiche Programm und weitere Informationen zur Weltkulturwoche sind im Netz unter www.weltkulturwoche.de zu finden.